Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 242 (11/2015).

UKRAINE/RUSSLAND: Journalismus im Konflikt

UKRAINE/RUSSLAND: Journalismus im Konflikt

Eine wichtige Friedensinitiative ist im Entstehen: Renommierte unabhängige russische und ukrainische Journalist_innen, die sich zuvor nicht persönlich kannten, trafen sich in Budapest, um sich über die Situation der Berichterstattung in den beiden Ländern auszutauschen.Das Treffen Mitte September wurde organisiert vom Europäischen BürgerInnen Forum (EBF) und dem westukrainischen «Komitee für medizinische Hilfe in Transkarpatien» (CAMZ). Die Gruppe der fünfzehn Journalist_in-nen aus der Ukraine und aus Russland wurde durch ex-jugoslawische Medienschaffende ergänzt, die zur Zeit der postjugoslawischen Kriege, ebenfalls mit Unterstützung des EBF, ein Netzwerk für alternative Medienberichterstattung gegründet hatten (AIM). Des Weiteren waren Vertreter_in-nen des EBF, ein Repräsentant des Community Media Forum Europe (CMFE) und eine Delegierte der Schweizerischen Friedensstiftung swisspeace vor Ort. Original Author:  Eliane Fitzé, swisspeace*

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Journalismus im Ländervergleich

Journalismus im Ländervergleich

Ein Interview mit Maxim Butkevych1, Budapest, 12. September 2015, während des Treffens zwischen unabhängigen Journalist_innen aus der Ukraine und aus Russland. Es geht um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Medienschaffenden der beiden Länder. Archipel: Eben ging unser Seminar mit 15 Journalistinnen und Journalisten aus Russland, der Ukraine und einigen Gästen aus dem Balkan und anderen Ländern zu Ende. Es gab lebhafte Diskussionen, jedoch in vielen Punkten hatten die Vertreterinnen und Vertreter aus Russland und der Ukraine übereinstimmende Meinungen. Was die Arbeitsbedingungen und das Ansehen der Journalisten* betrifft, wurden deutliche Unterschiede zwischen Russland und der Ukraine festgestellt. Original Author:  Das Interview führte Jürgen Kräftner, EBF Ukraine

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KROATIEN/UNGARN: Surrealistischer Grenzübertritt

KROATIEN/UNGARN: Surrealistischer Grenzübertritt

Es war eine unglaubliche Situation und vielleicht kann sie gerade deswegen die Kraft der aktuellen Flüchtlingsbewegung und die Angst der Regierungen am besten beschreiben. Über 1.600 Flüchtlinge wurden am Samstag, den 26. September 2015, zum kleinen Bahnhof von Botovo (Kroatien) gebracht, der ausserhalb des Dorfes direkt an der ungarischen Grenze liegt. Sie wurden von vielen Polizisten, Feuerwehrleuten, Rot-Kreuz-Mitarbeiter_innen und über 150 Aktivist_innen der Open Border Caravan erwartet.Hunderte junger Menschen, hauptsächlich aus Syrien und Afghanistan, aber auch Familien mit vielen Kindern, sehr alte Menschen, sogar Behinderte mit Rollstühlen, verliessen den von der kroatischen Regierung bereitgestellten Sonderzug. Die meisten Flüchtlinge hatten sich zuvor im kroatischen Lager Opatovac, nahe der serbischen Grenze, aufgehalten, nachdem sie von der Türkei mit Booten die griechischen Inseln erreicht hatten, um dann zu Fuss Nordgriechenland und Mazedonien Richtung Serbien zu durchqueren.«Offizielle» Fluchthilfe Original Author:  No One Is Illegal

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ITALIEN / FRANKREICH: Die Gewalt der Grenzen

ITALIEN / FRANKREICH: Die Gewalt der Grenzen

Ende September 2015: Ventimiglia – die italienische Polizei löst ein Flüchtlingscamp brutal auf. An der italienisch-französischen Grenze werden Menschen schikaniert, hin und her verschoben und verjagt. Jede Chance, irgendwo Fuss zu fassen, ist ihnen verwehrt.*Frankreich ist bereit, in den nächsten zwei Jahren zusätzlich nur 24.000 Flüchtlinge aufzunehmen – wie von der EU-Kommission vorgesehen – und dies in einem Land von 60 Millionen Einwoh-ner_innen, aus dem jährlich circa 30.000 Menschen abgeschoben werden. Dagegen werden Flüchtende aus verschiedenen Ländern, die von Italien nach Frankreich (und oft weiter nach Grossbritannien) wollen, an der Grenze zwischen Ventimiglia und dem südfranzösischen Menton aufgehalten. Ping-Pong mit Menschen Original Author:  Der Artikel besteht zum grössten Teil aus Passagen von zwei Erklärungen des Presidio No Border vom Oktober 2015. Der Text wurde zusammengestellt und übersetzt von Michael Rössle

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KOLUMBIEN: Ausbeutung und Widerstand

KOLUMBIEN: Ausbeutung und Widerstand

 Im ersten Teil dieses Artikels (Archipel Nr. 240) ging es um das Modell des Neo-Extraktionismus in Kolumbien, eine moderne Ausbeutungsmethode, bei der sämtliche natürliche Ressourcen abgebaut werden, ohne etwas im Land zurück zu lassen, und gleichzeitig die politische Kontrolle über die Nahrungsmittelproduktion von Oligarchen übernommen wird. Der folgende Teil befasst sich mit den sozialen Bewegungen gegen diese Entwicklung.Soziale Mobilisierungen2013 war ein sehr bewegtes Jahr für die kolumbianische Bevölkerung. Bereits die Einführung des neoliberalen Modells in den 1990ger-Jahren  hatte verschiedene Gesellschaftsbereiche in die Krise gestürzt: das Gesundheitssystem, das Erziehungssystem, die Wirtschaft mit dem Anwachsen der Arbeitslosigkeit; all diese Probleme verschlimmerten sich mit der Unterzeichnung der Freihandelsvertäge mit den USA, Kanada und Europa im Oktober 2011. Original Author:  Cynthia Osorio*

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