Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 258 (04/2017).

TÜRKEI: Solidarität mit den entlassenen Akademiker_innen

TÜRKEI: Solidarität mit den entlassenen Akademiker_innen

Seit der Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel unter dem Vorwurf der «Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung» nimmt die Repression gegen Kritiker_innen der Regierung in der Türkei immer schwindelerregendere Züge an. Präsident Erdogan lässt sich allerdings von der ausländischen Kritik nicht beeindrucken, er behauptete vor einigen Wochen sogar, Yücel sei ein deutscher Agent. Gleichzeitig geht die Repression gegen oppositionelle Politiker_innen, kritische Medien und Aktivist_innen weiter. Die Türkei droht seit dem gescheiterten Putschversuch vom Juli letzten Jahres immer mehr in eine Diktatur abzurutschen. Auch kritische Professor_innen sind davon in hohem Maß betroffen. Mehr als 330 Universitätsangehörige wurden Anfang Februar 2017 fristlos entlassen. Original Author:  Dieter Alexander Behr,EBF Österreich

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Diyarbakir unter Zwangsverwaltung

Diyarbakir unter Zwangsverwaltung

Im Herbst 2016 lud der «Brückenschlag Zürich <–> Amed/Diyarbakir» die Co-Bürgermeisterin Gültan Kisanak und den Co-Bürgermeister Firat Anli (beide HDP-Bündnis) zu einem Besuch nach Zürich ein. Zehn Tage nach ihrer Rückkehr wurden die beiden verhaftet und Amed/Diyarbakir unter Zwangsverwaltung gestellt.Im Mai 2016 hatten sich links-grüne Parteien sowie soziale und türkisch-kurdische Organisationen in der Stadt Zürich zum Bündnis «Brückenschlag Zürich <–> Amed/Diyarbakir» zusammengeschlossen. Sie hatten ein Postulat erstellt, das einen solchen Brückenschlag zwischen Zürich und dem unter dem Ausnahmezustand leidenden Amed/Diyarbakir forderte und vom Gemeinderat der Stadt (Legislative) an die Stadtregierung überwiesen und angenommen worden war. Original Author:  Delegation des «Brückenschlags Zürich <-> Amed/Diyarbakir»

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POLEN: Drei Gesetze – pure Willkür

POLEN: Drei Gesetze – pure Willkür

Während des transnationalen Treffens des Europäischen BürgerInnen Forums im Sommer 2016 in Südfrankreich haben wir durch unsere polnischen Gäste viel über die Verschärfungen der Überwachungs- und Migrationsgesetze erfahren. Seitdem intensivieren sich die Kontakte und wir waren mehrmals vor Ort. Beim letztmaligen Zusammentreffen in Warschau Anfang diesen Jahres führten wir Interviews mit mehreren politischen Akti-vist_innen, die sich selbst dem Anarchismus zurechnen und schon allein deshalb dem Staat ein Dorn im Auge sind. Für die Drei ist die Selbstbezeichnung «Anarchisten» u.a. deshalb wichtig, um sich von autoritären, stalinistischen Strömungen abzugrenzen.Das Antiterror-GesetzIm Oktober 2015 wurde die national konservative Partei PiS» (Recht und Gerechtigkeit) mit absoluter Mehrheit gewählt. Diese regiert zunehmend autoritär und baut Grundrechte ab. Drei wesentliche Gesetzesänderungen sind die Einführung des Anti-Terrorgesetzes sowie die Änderung des Versammlungsrechts und des Überwachungsgesetzes. Original Author:  Gudrun

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MIGRATION: Die Abkommen von Valletta und ihre Folgen heute

MIGRATION: Die Abkommen von Valletta und ihre Folgen heute

Am 8. und 9. Februar 2017 trafen sich hohe Funktionäre aus Afrika und Europa auf der Insel Malta, in Valletta, um die Umsetzung der Beschlüsse bezüglich der Kooperation in Sachen Migration zu evaluieren, die im November 2015 bei einem Gipfeltreffen zwischen afrikanischen und europäischen Regierungen gefasst worden waren.Ziel dieser Kooperation sollte sein, den Strom afrikanischer Migrantinnen und Migranten an der Mittelmeerküste einzudämmen. So entstanden der «Valletta-Prozess» und der gleichnamige Aktionsplan, der heute oft dramatische Folgen für die Betroffenen hat.1 Original Author:  Samir Abi, permanenter Sekretär der westafrikanischen Beobachtungsstelle von Migration

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MEXIKO: Saatgut der Freiheit in Lateinamerika

MEXIKO: Saatgut der Freiheit in Lateinamerika

Mexiko ist ein Land der Extreme. Viele Menschen müssen dieses Land verlassen, um Not und Verfolgung zu entgehen. Doch trotz dieser ausgesprochen schwierigen politischen Situation entstehen hier Bewegungen, die in die Zukunft schauen. So fand das weltweite Treffen der Samenhüter_innen Ende November 2016 in Xochimilco, Mexico-City, statt. «Um den Mais in seiner Integrität zu verteidigen, bleibt uns als einzige Option, die Wiedereinführung in sein ursprüngliches Ökosystem zu unterstützen und so für seine Wiederentwicklung zu kämpfen, damit er erneut seine Dynamik entfalten kann, die seine Diversität während Jahrhunderten erhalten hat. Keiner dieser Prozesse ist möglich ohne die permanente Begleitung durch die indigenen Völker und die Bäuerinnen und Bauern, die am Anfang dieser Entwicklung standen.» Red de semillas libres de Colombia (Netzwerk des freien Saatguts Kolumbiens). Original Author:  Julie C. und Luna S., Longo maï

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