Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 264 (11/2017).

Solidarität ist kein Verbrechen!

 Solidarität ist kein Verbrechen!

Stellungnahme zur aktuellen Kriminalisierung der Solidarität mit Geflüchteten und zum Marsch für Menschenwürde und Menschenrechte durch die Schweiz. (Auszug)Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger werden angeklagt und verurteilt, weil sie Flüchtenden helfen. So erfuhr Pater Mussie Zerai vor kurzem, dass die italienische Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen «Beihilfe zur illegalen Einwanderung» ermittelt. Er lebt im Kanton Solothurn und betreut die eritreische Diaspora in der Schweiz.Mussie Zerai betreibt schon lange ein Alarmtelefon für Flüchtende im Mittelmeer. Wenn diese in Seenot geraten, erhält er ihre verzweifelten Anrufe. Dann mobilisiert er die Küstenwache. Dank dieses Mannes konnten bisher Tausende von Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden. Zudem ist er Mitinitiator des internationalen Netzwerkes «Watch the Med – Alarmephone». Original Author:  Freundeskreis Cornelius Koch, Delémont, Oktober 2017

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SCHWEIZ: Gegen den atomaren Wahnsinn

SCHWEIZ: Gegen den atomaren Wahnsinn

Mitte September 2017 fand an der Basler Universität der dreitägige Kongress der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) statt mit den Themen Menschenrechte, kommende Generationen und die Verbrechen im Atomzeitalter. Im Jahre 2010 hatte ich, in den gleichen Räumen der Uni Basel, diese engagierten Kritiker·innen der Atomenergie kennengelernt. Die IPPNW wurde 1986 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Gerne erinnere ich mich an unsere Zusammenarbeit beim Organisieren der «Internationalen Konferenz zu den Gefahren der Atomenergie» im Jahre 2012 in Bamako, in deren Folge es uns gelang, das erste Projekt einer Uranmine in Mali zum Scheitern zu bringen.1 Original Author:  Hannes Lämmler, FCE-Schweiz

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MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

Wir haben Giuseppina Cassara in Sizilien getroffen. Sie ist Ärztin an der «Clinica Legale per i Dritti Umani» (CLEDU) in Palermo, wo sie innerhalb eines multidisziplinären Teams für die Begleitung von Geflüchteten arbeitet, das sich an den ethnopsychologischen Methoden Tobie Nathans und an der Gestalttherapie orientiert.Hintergründe des Leidens Original Author:  Interview: Jean Duflot Transkription: Matthieu Espère Beide FCE - Frankreich

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MIGRATION: Nein zu «Dublin» im Schweizer Jura

MIGRATION: Nein zu «Dublin» im Schweizer Jura

Im letzten Archipel berichteten wir im Artikel «Ein Marsch durch die ganze Schweiz» über den «Schweizer Appell gegen die blinde Anwendung von Dublin». Im folgenden Text gehen wir näher auf die Situation im Kanton Jura ein. Er kocht gerne und arbeitet gerne im Garten. Vor kurzem wählte er liebevoll die Gemüsesamen aus, die er bald im Garten seiner Gastfamilie aussäen wollte. Sein Traum war es, eines Tages ein eritreisches Restaurant zu eröffnen. Haptom Girmoy wurde als Kind eritreischer Eltern in einem Flüchtlingslager im Sudan geboren. Seine Familie hat dort Gemüse angebaut, um etwas zum Essen zu haben, und Haptom half gerne dabei. Er liebte das einfache und friedliche Leben in dem kleinen jurassischen Dorf, seinem neuen Zuhause. Zum ersten Mal seit langem fühlte er sich in Sicherheit.Leider täuschte er sich: Im Land der Menschenrechte und des Roten Kreuzes war er nicht in Sicherheit. Am 10.März 2017 wurde Haptom im «Service de la Population» von Delémont festgenommen, wo er einmal wöchentlich erscheinen musste, um von der AJAM (Jurassischer Verein für den Empfang von Flüchtlingen) 70 Franken Notstandshilfe zu beziehen.Die Täuschung Original Author:  Caroline Meijers, FCE-Schweiz

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MIGRATION: Klimawandel – ein Fluchtgrund

MIGRATION: Klimawandel – ein Fluchtgrund

Vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 fand in Leipzig die Konferenz «Selbstbestimmt und solidarisch! Konferenz über Migration – Entwicklung – ökologische Krise» statt, die eine Verbindung zwischen Aktiven der hiesigen Klimabewegung und selbstbestimmten Initiativen in Afrika zum Ziel hatte. DioryTraoré aus Mali ist in so einer Initiative engagiert.Drei Tage lang diskutierten im Leipziger «Westbad» mehr als 700 Teilnehmende aus verschiedenen sozialen Bewegungen, auf welche Weise Flucht und Migration mit den vielfältigen ökologischen Krisen unserer Zeit sowie den vorherrschenden Vorstellungen von gesellschaftlicher Entwicklung zusammen hängen. Beteiligt waren Initiativen, die zu Flucht und Migration, Bewegungsfreiheit, Klima, Kapitalismus, Landwirtschaft und Degrowth arbeiten – beteiligt waren auch viele Geflüchtete aus Afrika undVertreter·innen von selbstorganisierten Initiativen in Afrika. Die Konferenz wurde, unter anderen, vom Netzwerk «Afrique-Europe-Interact»(AEI) organisiert. Eine Frau aus Mali berichtet Original Author:  Zusammenfassung des Gesprächs mit Diory Traoré: Jürgen Holzapfel, FCE - Deutschland

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