Archipel

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UKRAINE: Das Bergmassiv Svydovets retten!

UKRAINE: Das Bergmassiv Svydovets retten!

Die Bergkette Svydovets ist Teil der Waldkarpaten. Sie liegt in der Region Transkarpatien im Südwesten der Ukraine, eingebettet in die Flüsse Teresva und Tchorna Tisza im geographischen Mittelpunkt Europas. Hier soll ein gigantischer Tourismuskomplex gebaut und somit das ganze Berggebiet zerstört werden.Die Bliznitsa ist mit 1‘883 m der höchste Gipfel des Bergmassivs, das sich über ca. 45‘000 ha erstreckt. Zahlreiche Wälder, seine naturbelassene Wildheit, die Vielfalt der Flora und Fauna und seine drei natürlichen Seen machen es zu einem der schönsten Berggebiete der Karpaten. Die steilen Nordabhänge sind mit Fichtenwäldern, die baumlosen Bergkuppen mit subalpiner Vegetation und Almen bedeckt. Auf den Südhängen überwiegen Fichten/Buchen- oder Buchenwälder. Im Herzen von Svydovets entspringt der Fluss Tchorna Tisza – die Quelle der Theiss, einer der bedeutensten Flüsse der Region. Rund um das Svydovets-Massiv liegen vier Dörfer1. Svydovets erhält mit 1400 mm/Jahr die höchsten Niederschläge in der Region. Original Author:  Komitee zur Erhaltung des Bergmassivs Svydovets, #free Svydovets free.svydovets(at)gmail.com

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MIGRATION: Jagdszenen in Ungarn

MIGRATION: Jagdszenen in Ungarn

Am 23. Oktober 2017, einem Nationalfeiertag Ungarns, verkündete Präsident Victor Orban stolz, dass sein Land eine der letzten migrantenfreien Zonen sei, und dass er gedenke, dies so zu belassen. Demzufolge werden nun alle Praktiken und Richtlinien auf Abschreckung von Immigrant·innen und Asylsuchenden konzipiert und eine Atmosphäre der Angst in der ungarischen Gesellschaft geschaffen. Dies geht einher mit vermehrter Repression gegen Unterstützer·in-nen und NGOs, die mit Geflüchteten arbeiten. Es wurde angekündigt, dass alle Menschen, die mit solchen Gruppen zusammenarbeiten, wie Kriegsverbrecher, Saboteure und Vaterlandsverräter behandelt würden.Legale Einreise ins Nichts Original Author:  Szonja Kravinszkaja und Krisztina Virányi

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ÖSTERREICH: Rückkehr eines Phänomens

ÖSTERREICH: Rückkehr eines Phänomens

Am 15. Oktober 2017 hat die österreichische Bevölkerung ihr Parlament gewählt – das Resultat ist zwar nicht überraschend, aber trotzdem beunruhigend. Armin Thurnher, Herausgeber der Wochenzeitung «Falter», schrieb am 17.10.2017 diesen Kommentar, welchen wir mit seiner freundlichen Genehmigung hier wiedergeben.Der Neofeschist1 – Das Knaben-wunder des WunderknabenFesch und siegreich – Sebastian Kurz2 hat die Bewegung, die Kraft, den Willen.Das tiefe Bedürfnis nach Veränderung der österreichischen Bevölkerung wird nun befriedigt. Selten habe ich etwas Dümmeres gehört. Die Österreicher wollen keine Veränderung. Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es immer war, halt ohne Flüchtlinge und andere lästige Begleiterscheinungen der Moderne. Veltliner-Alpen-Donau-Suprematismus! Nur die roten Gfrieser 3 gehören durch blaue Gfrieser ersetzt. Original Author:  Armin Thurnher

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DEUTSCHLAND: Wahlen-Rummelplatz

DEUTSCHLAND: Wahlen-Rummelplatz

«Die Wahl ist der Rummelplatz des kleinen Mannes, alle vier Jahre da tun wir so, als ob wir täten, aber aufgelöst und regiert werden wir doch», schrieb Kaspar Hauser alias Kurt Tucholsky im September 1930 in der Zeitschrift «Die Weltbühne» über die Erkenntnisse eines selbstständigen Gemüsehändlers nach dem Besuch unzähliger Parteilokale vor der Wahl zum Reichstag. Original Author:  Herma Ebinger, FCE-Deutschland

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SCHWEIZ: Gegen den atomaren Wahnsinn

SCHWEIZ: Gegen den atomaren Wahnsinn

Mitte September 2017 fand an der Basler Universität der dreitägige Kongress der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) statt mit den Themen Menschenrechte, kommende Generationen und die Verbrechen im Atomzeitalter. Im Jahre 2010 hatte ich, in den gleichen Räumen der Uni Basel, diese engagierten Kritiker·innen der Atomenergie kennengelernt. Die IPPNW wurde 1986 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Gerne erinnere ich mich an unsere Zusammenarbeit beim Organisieren der «Internationalen Konferenz zu den Gefahren der Atomenergie» im Jahre 2012 in Bamako, in deren Folge es uns gelang, das erste Projekt einer Uranmine in Mali zum Scheitern zu bringen.1 Original Author:  Hannes Lämmler, FCE-Schweiz

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MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

MIGRATION: Eine Klinik für Menschenrechte

Wir haben Giuseppina Cassara in Sizilien getroffen. Sie ist Ärztin an der «Clinica Legale per i Dritti Umani» (CLEDU) in Palermo, wo sie innerhalb eines multidisziplinären Teams für die Begleitung von Geflüchteten arbeitet, das sich an den ethnopsychologischen Methoden Tobie Nathans und an der Gestalttherapie orientiert.Hintergründe des Leidens Original Author:  Interview: Jean Duflot Transkription: Matthieu Espère Beide FCE - Frankreich

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Solidarität ist kein Verbrechen!

 Solidarität ist kein Verbrechen!

Stellungnahme zur aktuellen Kriminalisierung der Solidarität mit Geflüchteten und zum Marsch für Menschenwürde und Menschenrechte durch die Schweiz. (Auszug)Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger werden angeklagt und verurteilt, weil sie Flüchtenden helfen. So erfuhr Pater Mussie Zerai vor kurzem, dass die italienische Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen «Beihilfe zur illegalen Einwanderung» ermittelt. Er lebt im Kanton Solothurn und betreut die eritreische Diaspora in der Schweiz.Mussie Zerai betreibt schon lange ein Alarmtelefon für Flüchtende im Mittelmeer. Wenn diese in Seenot geraten, erhält er ihre verzweifelten Anrufe. Dann mobilisiert er die Küstenwache. Dank dieses Mannes konnten bisher Tausende von Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden. Zudem ist er Mitinitiator des internationalen Netzwerkes «Watch the Med – Alarmephone». Original Author:  Freundeskreis Cornelius Koch, Delémont, Oktober 2017

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MIGRATION: Nein zu «Dublin» im Schweizer Jura

MIGRATION: Nein zu «Dublin» im Schweizer Jura

Im letzten Archipel berichteten wir im Artikel «Ein Marsch durch die ganze Schweiz» über den «Schweizer Appell gegen die blinde Anwendung von Dublin». Im folgenden Text gehen wir näher auf die Situation im Kanton Jura ein. Er kocht gerne und arbeitet gerne im Garten. Vor kurzem wählte er liebevoll die Gemüsesamen aus, die er bald im Garten seiner Gastfamilie aussäen wollte. Sein Traum war es, eines Tages ein eritreisches Restaurant zu eröffnen. Haptom Girmoy wurde als Kind eritreischer Eltern in einem Flüchtlingslager im Sudan geboren. Seine Familie hat dort Gemüse angebaut, um etwas zum Essen zu haben, und Haptom half gerne dabei. Er liebte das einfache und friedliche Leben in dem kleinen jurassischen Dorf, seinem neuen Zuhause. Zum ersten Mal seit langem fühlte er sich in Sicherheit.Leider täuschte er sich: Im Land der Menschenrechte und des Roten Kreuzes war er nicht in Sicherheit. Am 10.März 2017 wurde Haptom im «Service de la Population» von Delémont festgenommen, wo er einmal wöchentlich erscheinen musste, um von der AJAM (Jurassischer Verein für den Empfang von Flüchtlingen) 70 Franken Notstandshilfe zu beziehen.Die Täuschung Original Author:  Caroline Meijers, FCE-Schweiz

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MIGRATION: Klimawandel – ein Fluchtgrund

MIGRATION: Klimawandel – ein Fluchtgrund

Vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 fand in Leipzig die Konferenz «Selbstbestimmt und solidarisch! Konferenz über Migration – Entwicklung – ökologische Krise» statt, die eine Verbindung zwischen Aktiven der hiesigen Klimabewegung und selbstbestimmten Initiativen in Afrika zum Ziel hatte. DioryTraoré aus Mali ist in so einer Initiative engagiert.Drei Tage lang diskutierten im Leipziger «Westbad» mehr als 700 Teilnehmende aus verschiedenen sozialen Bewegungen, auf welche Weise Flucht und Migration mit den vielfältigen ökologischen Krisen unserer Zeit sowie den vorherrschenden Vorstellungen von gesellschaftlicher Entwicklung zusammen hängen. Beteiligt waren Initiativen, die zu Flucht und Migration, Bewegungsfreiheit, Klima, Kapitalismus, Landwirtschaft und Degrowth arbeiten – beteiligt waren auch viele Geflüchtete aus Afrika undVertreter·innen von selbstorganisierten Initiativen in Afrika. Die Konferenz wurde, unter anderen, vom Netzwerk «Afrique-Europe-Interact»(AEI) organisiert. Eine Frau aus Mali berichtet Original Author:  Zusammenfassung des Gesprächs mit Diory Traoré: Jürgen Holzapfel, FCE - Deutschland

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Marko Feingold – ein Jahrhundertleben

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Marko Feingold – ein Jahrhundertleben

Marko Feingold ist der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs. Wenn man ihm gegenübersitzt, ist es kaum vorstellbar, dass der eloquente, gutaussehende und humorvolle Mann vor mehr als 104 Jahren geboren wurde und vier Konzentrationslager überlebt hat. Bei der GEA-Akademie Schrems 1 sprach er über sein ereignisreiches Leben. Original Author:  Alexander Behr, FCE-Österreich

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