Archipel

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AKTUELLE WIDERSTÄNDE: Aufruf zur Unterstützung der ZAD

AKTUELLE WIDERSTÄNDE: Aufruf zur Unterstützung der ZAD

Schon seit einigen Jahren verfolgen wir als Mitglieder der europäischen Kooperativen Longo maï, was in Notre-Dame-des-Landes in der Bretagne, einige Kilometer von Nantes entfernt, passiert. Wir freuen uns über die dortige Widerstandsbewegung – sie gibt uns Hoffnung.Die 1'650 Hektar Knicklandschaft («Bocage»), die die ZAD ausmachen, bilden ein Gebiet in Europa, wo der Widerstand gegen die techno-industrielle Eskalation und gleichzeitig eine immense Lust am gesellschaftlichen Experimentieren mit grosser Kraft und Klarheit zum Ausdruck kommen.In dem Text «Die Krise, ein Angriff» hat Longo maï 1973 festgestellt, dass die Zukunft für die Jugend ernüchternd aussieht, und wir schlugen damals vor, entvölkerte ländliche Gebiete wiederzubesiedeln, um dort neue Lebensformen auszuprobieren und die materielle Basis für eine Autonomie zu schaffen. Wir schufen im Laufe der Jahre zehn selbstverwaltete Kooperativen in fünf Ländern Europas; Longo maï ist eine Bewegung, die sich zur aktiven Solidarität und zur Veränderung der Gesellschaft bekennt.Ein Archipel des Widerstands Original Author:  Die Bewegung der europäischen Kooperativen Longo maï, Limans, April 2017

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Der Schmale Grat der Hoffnung

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Der Schmale Grat der Hoffnung

Anfang April 2017 trafen wir Jean Ziegler in Wien und sprachen mit ihm über sein soeben erschienenes Buch, über aktuelle politische Fragen sowie über wichtige Etappen seines politischen und persönlichen Werdegangs. 2. Teil*Die Menschenrechte Archipel: Herr Ziegler, vor knapp einem Vierteljahrhundert wurde hier in Wien die zweite Menschenrechtskonferenz seit 1948 abgehalten, organisiert von Boutros Boutros-Ghali. Die Konferenz endete mit der Verabschiedung der «Erklärung von Wien». Welche Erwartungen waren mit dieser Erklärung verbunden und konnten die damaligen Zielsetzungen umgesetzt werden? Original Author:  Das Interview führte Dieter Alexander Behr, EBF Österreich

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SCHWEIZ / MIGRATION: Die ganze Welt in einer Stadt

SCHWEIZ / MIGRATION: Die ganze Welt in einer Stadt

25 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz haben keine Bürgerrechte; das Demokratiedefizit verlangt nach neuen politischen Formen. Folgende Prinzipien könnten dafür wegweisend sein: Die Feststellung, dass die Demokratie demokratisiert werden muss, das «Recht auf Rechte» erstritten werden und das (migrantische) Recht auf Stadt konkret erprobt werden muss. Das Konzept der «Urban Citizenship» lebt von diesen Prinzipien. Es knüpft das Recht auf Rechte und den Zugang zu Ressourcen an den Lebensmittelpunkt der Stadtbewohner_innen, nicht an deren Staatsbürgerschaft. Das Projekt «Die ganze Welt in Zürich – konkrete Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik» an der Shedhalle Zürich zielte darauf ab, mit den Mitteln der Kunst konkrete Vorschläge einer Stadt-bürger_innenschaft (Urban Citzenship) für Zürich auszuloten. Zürich soll zum «sicheren Hafen» werden: für alle, die in dieser Stadt leben, und für alle, die noch dorthin kommen. Das Recht auf Rechte Original Author:  Katharina Morawek Kuratorin der Shedhalle in Zürich

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AGROCHEMIE: Bei den Feldbefreier_innen in Frankreich

AGROCHEMIE: Bei den Feldbefreier_innen in Frankreich

Es gibt keine Gentechnik mehr in der Landwirtschaft! Weit gefehlt. An dem internationalen Treffen «Widerstand gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen (GMO1)», auf Französisch kurz «RIR OGM», in Lorient, vom 28. bis 30. April, stellten die 150 Anwesenden aus 30 Ländern und vier Kontinenten das Gegenteil fest.

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BUCHVORSTELLUNG: Ein Krokodil für Zagreb

BUCHVORSTELLUNG: Ein Krokodil für Zagreb

Winzig klein noch, reist unterm Hemd Ado von Achenbach von Berlin über Prag ins Königreich Jugoslawien. Auf der Flucht aus dem faschistischen Deutschland. Hier begegnet Ado Seka Majstorovi, geboren in Sarajevo und nun Journalistin in Zagreb.Diese Begegnung ist der Ausgangspunkt für die Geschichte der Familie Achenbach, quer durch das vorige Jahrhundert, verschiedene Länder und gesellschaftliche Systeme, bis hin zum Heute. Die poetische Erzählung ergreift, führt nochmals durch das Jahrhundert voller Aufbrüche und Hoffnungen, voller Grausamkeit und Tod. Und bringt Menschen nahe, die man persönlich nicht kannte, aber die nun irgendwie zu einem gehören.Mit Seka fährt man auf den bosnischen Friedhof, spürt den Schmerz, den die Mutter ihrer jüngsten Tochter zufügt, die die Diphtherie überlebt hat, während die ältere, kräftigere Jelena nun hier begraben liegt. Original Author:  Herma Ebinger

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Interview mit Jean Ziegler. Der Schmale Grat der Hoffnung

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Interview mit Jean Ziegler. Der Schmale Grat der Hoffnung

Anfang April 2017 trafen wir Jean Ziegler in Wien und sprachen mit ihm über sein soeben erschienenes Buch, über aktuelle politische Fragen sowie über wichtige Etappen seines politischen und persönlichen Werdegangs.Archipel: Herr Ziegler, ihr soeben erschienenes Buch heisst: «Der schmale Grat der Hoffnung – meine gewonnenen und verlorenen Kämpfe, und die, die wir gemeinsam gewinnen werden». Wo ist denn eigentlich die Hoffnung? Hungerkrise in Ostafrika, gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für den G20 Gipfel in Hamburg, der im Juli stattfinden wird. Was erwarten Sie sich von dem Gipfel?Der Hunger... Original Author:  Das Interview führte Dieter Alexander Behr, EBF-Österreich

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SYRIEN: Saatgut in Kriegszeiten

SYRIEN: Saatgut in Kriegszeiten

Seit 2011 muss sich die Bevölkerung Syriens organisieren, um den Zerstörungen durch den Krieg zu widerstehen. Sich zu ernähren, wird zur ersten Priorität. Gärten des Widerstands blühen überall auf. Um die Schaffung dieser Gärten in diesen schwierigen Zeiten zu ermöglichen, entstand aus Solidarität ein internationales Netzwerk. Archipel stellt eine französische Initiative dieses Netzwerks vor: Graines et Cinéma (Samen und Kino), die als eine ihrer Zielsetzungen die Erhaltung von lokalem Saatgut in Kriegszeiten hat.Seit über fünf Jahren versucht die Zivilbevölkerung Syriens unter Bomben und Kämpfen zu überleben. Die Zahlen sind erschütternd: 500‘000 Menschen wurden getötet, zwölf Millionen Einwohner_innen sind geflüchtet, eine Million Personen bleiben in Widerstandszonen blockiert (53 Städte und Dorfgemeinschaften werden belagert, 50 davon durch das syrische Regime und seine Allierten), 100‘000 Menschen sind in den syrischen Gefängnissen verschwunden.Der Hunger – eine Waffe zur Massenvernichtung Original Author:  Zoé und Ferdinand Beau, Graines & Cinéma

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ARABISCHER FRÜHLING: Sechs Jahre danach

ARABISCHER FRÜHLING: Sechs Jahre danach

Die politische Entwicklung in den arabischen Ländern seit 2011: Der Politologe und langjährige Kenner der arabischen Welt Gilbert Achcar wirft in seinem jüngsten Buch einen differenzierten Blick auf die revolutionären Aufstände des «Arabischen Frühlings» – und was daraus geworden ist. Eine Buchbesprechung1.Zwar scheinen die konterrevolutionären Kräfte auf dem Vormarsch. Trotzdem sieht Achcar nicht nur schwarz und empfiehlt, den progressiven Wandel nicht voreilig abzuschreiben. – Wie konnte sich die Hoffnung, die weit über nationale und kontinentale Grenzen hinaus geteilt wurde, in Verdruss, ja Entsetzen verwandeln, zumindest fürs Erste? Diese Frage haben viele Beobachterinnen und Beobachter der politischen Entwicklung in den arabischen und arabischsprachigen Ländern seit 2011 gestellt, dem Jahr der Revolten und der international weit um sich greifenden Euphorie. Original Author:  Bernard Schmid

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COSTA RICA: Erfolg gegen Staudämme

COSTA RICA: Erfolg gegen Staudämme

Am 14. März 2017, dem «Internationalen Aktionstag für die Flüsse»*, versammelten sich im Dorf San Rafael im Süden von Costa Rica Vertreter von regionalen Komitees gegen Staudammprojekte, Studierende, Ökologieorganisationen und sozial engagierte Gruppen, um die letzten Erfolge im langen Kampf gegen die unzähligen Staudammprojekte, die seit der Öffnung des Energiesektors errungen wurden, zu feiern und zu besprechen, was weiter zu tun ist. Original Author:  Roland Spendlingwimmer,Longo mai, Finca Sonador

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ÖSTERREICH: Wehrt euch trotz Übermacht!

ÖSTERREICH: Wehrt euch trotz Übermacht!

Wenn von industrieller Landwirtschaft die Rede ist, denkt man nicht unbedingt  an Österreich. Aber doch: Rund um Frauenkirchen, einer kleinen Gemeinde zwischen Nationalpark und ungarischer Grenze, wehrte sich eine Bürgerinitiative erfolgreich gegen ein Agrar-Grossprojekt. Angekündigt wurde es als das «Modernste Glashaus Europas», mit Öko-Hightech, vielen Arbeitsplätzen, enormen Einnahmen für die Gemeinde und heimischer Produktion statt Importware aus Spanien – alles  Argumente, denen sich burgenländische Landwirtinnen und Landwirte üblicherweise nicht verweigern.Stein des Anstosses war die Art, wie das Projekt durchgezogen werden sollte. Begonnen hatte es damit, dass der Bürgermeister und die Mehrheit des Gemeinderats die dafür notwendige Umwidmung der Grundstücke still und heimlich durchwinken wollten. Alleine diese Vorgangsweise liess Verdacht auf Vetternwirtschaft aufkommen.Einige Menschen in Frauenkirchen hatten die Nase voll von Schieberei und Ignoranz einer sich allmächtig wähnenden Partei (SPÖ) samt ihrer Klientel. Original Author:  Peppi Umathum, Weinbauer, Sprecher der Bürgerinitiative «Freie Sicht auf Frauenkirchen» &Gabi Peissl, EBF-Österreich

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