Am 20. März findet zu diesem Thema ein Podiumsgespräch mit dem bekannten ukrainischen Journalisten und Menschenrechtsverteidiger Maxim Butkewitsch an der Universität Basel statt.
Es ist nun über vier Jahre her, dass Russland im Februar 2022 in die Ukraine eingefallen ist. Maxim Butkewitsch, Antimilitarist, zutiefst schockiert über die Invasion, meldete sich damals freiwillig zur Armee, um sein Land zu verteidigen. Im Juni 2022 geriet er in russische Gefangenschaft, wurde in einem Schauprozess zu 13 Jahren Lagerhaft verurteilt, aber in einem Gefangenaustausch im Oktober 2024 freigelassen. Das Europäische Bürger:innen Forum hatte sich an einer Kampagne für dessen Freilassung massgeblich beteiligt.
Das geplante Podiumsgespräch geht über eine blosse Schilderung der russischen Aggression hinaus. Es bietet die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Ukraine zu gewinnen und über die entscheidenden historischen Momente nachzudenken, die das Land in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Maxim Butkewitsch, engagierter Journalist, scharfsinniger Zeitbeobachter und leidenschaftlicher Aktivist der Maidan-Revolution von 2013, wird über seine Erfahrungen als Menschenrechtsverteidiger, Antimilitarist, Soldat und Kriegsgefangener berichten.
Wie bewahrt man seine Menschlichkeit angesichts der Schrecken des Krieges? Wie verändern die Turbulenzen der letzten Jahre die ukrainische Gesellschaft? Welche Rolle spielen die Medien? Und was braucht es, damit das Leben wieder zur Normalität zurückkehrt, wenn die Waffen einmal schweigen? Was bedeutet Freiheit? Für ihn persönlich, sein Land, für Europa. Nehmen Sie an einer spannenden Diskussion mit Maxim Butkewitsch über diese und andere drängende Fragen teil.
«Frei zu sein ist Glück und es ist der natürlichste menschliche Zustand – das Wesen des Menschen. Deshalb sind die Versuche, andere Menschen zu unterjochen, sie zu Sklaven, zu Waren, zu Objekten der Manipulation zu machen, eine Schande und ein Verbrechen von katastrophalem Ausmass.»
Maxim Butkewitsch, Oktober 2024
Freitag, den 20. März 2026, an der Universität Basel, 18 bis 20 Uhr
Das genaue Programm und den Flyer finden Sie beim Terminkalender auf unserer homepage.
Wir laden Euch herzlich dazu ein!



